Wir sind wieder zu Hause

Mit der WOW air ging es von Baltimore

über Keflavik nach Frankfurt.

WOW, was für ein Flug. Kein Essen, keine Getränke,

alles nur gegen Bares.

Deshalb WOW wie eine gute Bekannte meinte.  

Im Gegensatz zum Hinflug gab es dieses Mal keine Verspätungen, sondern in Island hieß es zack zack, rein in den nächsten Flieger nach Frankfurt.

Dort welch eine Überraschung. Noch nicht ganz aus dem zollfreien Bereich heraus, stürmte jemand bekanntes auf Silvia zu und löste den Alarm aus. Als hätten sie es gewußt, weiter hinten warteten Bekannte aus Mainz mit Butterbrotdosen und sagenhaftem Inhalt. Kaum angekommen gab es Schwarzbrot mit Fleischwurst und Camembert. Ein Gaumenschmauß für alle Sinne. Willkommen zu Hause. 

Der obligatorische Sekt fehlte natürlich auch nicht. Leicht bedudelt, nach dem "ernüchtenden" Flug, ging es mit dem letzten Rest Sekt, der natürlich getrunken wurde, in den Zug 1. Klasse direkt nach Duisburg. Unsere Privatfahrer standen schon wartend bereit um uns nach Hause zu bringen. 

Gut das wir mitfühlende Bekannte haben die uns erst einmal in Ruhe ankommen lassen wollten. Wir hatten Ruhe auch nötig. Irgendwie waren wir hundemüde aber auch völlig überdreht wie man so schön sagt. 

Himmlische Ruhe in einer toll geschmückten Wohnung, die nur unmerklich größer als unser Wohnmobil ist. Das wollten sie sich als Begrüßung nicht nehmen lassen. USA und Deutschlandfahnen in Großformat und kleinere Fähnchen von Mexiko und Kanada. 

Es ist mucksmäuschenstill still.

Die Wiedersehensfeier findet später statt.

Genau 3 Minuten später.

Dann ging das Spektakel los.

Die Bande hatte es sich unten im Schlafzimmer gemütlich gemacht und wartete auf unsere Ankunft.

Noch waren sie sehr ruhig, sie können auch leise, aber das sollte sich bald ändern.

Nach dem Signal, Spot an, ging der Zauber los.

Film mit Originalton bei Klick auf das Bild.

 

4 Wochen später waren wir wieder komplett. 

Am 23. April konnten wir das Wohnmobil aus dem Hamburger Hafen abholen. Gleiche Adresse und gleiche Angestellte hinter der Glasscheibe. Ein Begleitservice brachte mich zum blauen Container und ich durfte, nachdem ich den Dicken auf Schäden untersucht hatte, aus dem Hafenbereich hinausfahren. Hinter der Schranke wartete Silvia und gemeinsam ging es zur Zollabfertigung. Überprüfung der Papiere und Abgleichen der Fahrgestellnummer. Das war es auch schon. 

Bei einem Zwischenstopp in Greven hieß es Fahrradgepäckträger anbringen, Kleidung aus der Heckgarage holen und alles zum Auspacken für zu Hause vorbereiten. Mit anderen Worten: Das Chaos ist perfekt. Ich mache Quatsch und Silvia packt aus und um und sorgt für Unordnung.

Alles wie im richtigen Leben.

Das Kapitel Nordamerika ist nun endgültig abgeschlossen und wir können uns Gedanken über die nächste Reise machen.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Ehli (Mittwoch, 25 April 2018 09:34)

    Man war das eine super geile Party.
    So ist es wenn man top Freunde hat.Immer für eine Überraschung gut.

    Danke Danke Danke

  • #2

    Janni und Herbert (Dienstag, 01 Mai 2018 17:22)

    Schön das ihr heil zurück gekommen seid .
    Vergesst nicht die Bilder und die Texte als Buch zu binden......
    Es wäre schade wenn die tollen Berichte untergehen würden .

    Gruß Janni und Herbert

  • #3

    Annett und Ralf (Mittwoch, 02 Mai 2018 01:10)

    Hallo ihr Lieben,

    viele Grüße aus El Salvador. Wir hoffen, ihr habt euch inzwischen zuhause wieder ein wenig eingewöhnt und seid dabei, neue Pläne zu schmieden. Wir sind schon mal darauf gespannt, wo es hingehen wird. Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund.

    Liebe Grüße von Annett und Ralf