i hasta la vista Baja California

Es ist alles gesagt, wir haben die Baja California Revue passieren lassen

und jeder geht seinen Gedanken nach.

Ein letztes mal hängen wir in Bahia De Los Angeles ab,

denn ab jetzt heißt es nur noch ab nach Norden zur Grenze Tecate / USA.

Wir halten Ausschau nach Neuem. Mal sehen was die USA uns noch zu bieten hat. 

Wären wir ein Stück Fleisch, wären wir beide jetzt gut abgehangen. Wir sind so etwas von ausgeruht das es besonders für Silvia kaum zu ertragen ist. 

Die Baja ist ein Paradies für jeden der Erholung braucht oder dem Winter in Kanada und USA entfliehen will. Jedes Jahr zieht die Karawane von Nord nach Süd, bleibt ein paar Monate und zieht schließlich, wenn es hier zu heiß wird wieder nach Norden. Jedes Jahr das gleiche Schauspiel. 

Für 7 Wochen waren wir ein Teil der Karawane, haben am Leben der Zeitauswanderer teilhaben können und überall interessante Menschen kennen gelernt. Einigen sind wir auf unserer Reise mehrmals begegnet. Pierre, Brenda und Amadeh in Mulege und Loreto. Gavin und Jenny in Mulege und vor Weihnachten in Loreto, Kathy und Al in Mulege und auf dem Rückweg an Silvester in Loreto wo sie 4 Wochen verbringen wollen. Die Schweizer Jungs und die Kanadier trafen wir an der Bahia Magdalena wieder. Die meisten Reisenden waren auf der Panamerikana unterwegs und hatten unbegrenzte Zeit zur Verfügung. Da kann man nur neidisch werden. 

Schade das wir Andreas und Stefanie, die von Alaska mit dem Rad auf der Baja gelandet sind, unterwegs nicht wieder getroffen haben. 

Wir werden die mexikanische Küche vermissen. Fisch in allen Variationen, Camaron, Tacos usw. Bei den Preisen konnten wir es uns erlauben regelmäßig die einheimische Küche auszuprobieren.  Es hat jedesmal phantastisch geschmeckt. Dazu gab es einheimischen Wein, der den Vergleich mit anderen Weinen nicht scheuen muß.

In USA werden wir wieder mit Fast Food Essen konfrontiert. IGITT. Vorbei ist das schmackhafte Essen. 

 

Vermissen werden wir die sommerlichen Temperaturen. Jetzt holen wir die dicken Klamotten nach oben und die T Shirts werden nach unten gelegt. Unsere Sandalen, die eh fast hinüber sind, tauschen wir gegen festes Schuhwerk. Genug Jacken haben wir eingepackt. Etliche Socken mußte ich in den letzten Monaten schon entsorgen, aber die dicken Socken liegen noch ohne Löcher im Schrank und kommen jetzt zum Einsatz.

Vermissen werden wir die vielen Buchten, das glasklare Wasser und das schöne Wetter. Obwohl, heute Nacht hat es geregnet und auch jetzt ziehen dunkle Wolken vorbei. Ein Wink mit dem Zaunpfahl das Land zu verlassen. 

Die Fische, Delphine und Rochen müssen ohne uns aus dem Wasser springen, der Wal zieht ohne uns seine Runden und die Vögel müssen andere Leute mit ihrem Mist beglücken.

 

Vermissen werden wir die Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge, je nachdem auf welcher Seite der Halbinsel wir uns befanden. Ich als Frühaufsteherin habe die Sonnenaufgänge häufiger erlebt als Silvia, die meistens nicht aus den Federn kam.

Pech gehabt. 

 

Vermissen werden wir die herzlichen Bewohner der Baja California, die uns so gastfreundlich aufgenommen haben. 

 

 I hasta luego 

 

 

Vermissen werden wir die Baja California die eigentlich nicht auf unserer Liste stand. Aber dank Alaska und Plan B haben wir sie kennen gelernt. 

 

Wir sind momentan in San Quintin. Heute geht es weiter nach Ensenada und dann direkt nach Tecate zur Grenze. Wir sagen aber jetzt schon mal:

 

i hasta la vista Baja California

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